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HERAKLES
Soldat trägt den Interceptor durch Waldgelände

Autonomous · GPS-denied
Vertical Takeoff · Software-Defined.

Real-Hardware validiert. Vollautonomer Intercept einer manövrierenden FPV-Drohne.

Small drones. Serious purpose.

VOM THREAT AUS GEDACHT.

Wir haben von Anfang an gegen den schwersten Fall entwickelt: die aktiv manövrierende, glasfasergesteuerte FPV-Drohne.

Engineering-These

Bestehende Counter-UAS-Architekturen wurden gegen andere Bedrohungen ausgelegt. Drei ihrer Grundannahmen halten in Class I nicht mehr: dass die Bedrohung elektronisch störbar ist, dass sie langsam und auf vorhersagbarer Bahn fliegt, dass Kostenparität keine Rolle spielt. Herakles ist keine günstigere Alternative zur Lenkrakete — wir adressieren ein völlig anderes Bedrohungsprofil.

Re-Definition

Was braucht es, um Class I FPV-Drohnen zuverlässig und in Stückzahl zu stoppen? Eine Plattform, die der Bedrohung im Nahbereich physikalisch gewachsen ist. Sensorik und Zustandsschätzung, die unter elektronischer Kampfführung tragen. Stückkosten, die mit der Bedrohung skalieren. Daraus folgt eine Architektur.

VIER ARCHITEKTUR-ENTSCHEIDUNGEN.

Vier Entscheidungen tragen diese Architektur. Jede musste dieselbe Prüfung bestehen: Hält sie gegen ein Ziel, das ausweicht, nicht funkt und in Stückzahl kommt?

Software-Defined

Unser Interceptor braucht nicht mehr als eine fest verbaute Kamera und eine IMU. Kein externes Radar-Cueing, kein LiDAR, keine Stereokameras, kein Gimbal. Unsere Guidance arbeitet ohne Tiefenschätzung. Weder die Zielerfassung noch die Flugbahn hängen an GNSS oder an einer Funkverbindung. Dieser radikal reduzierte Hardware-Stack skaliert mit der Bedrohung.

Quad-native Guidance

Herkömmliche Langstrecken-Abfangsysteme zwingen Drohnenhardware in raketenähnliche Geometrien, damit klassische Lenkflugkörper-Algorithmen darauf laufen. Wir sind den umgekehrten Weg gegangen und haben die Guidance nativ um Racing-Airframes herum entwickelt, die offensive FPV-Drohnen heute so gefährlich machen.

Erst das macht die Stärken der Quad-Geometrie abrufbar: Lagewechsel in Millisekunden, Hover, Reaktion im Sekundenbruchteil gegen ausweichende Ziele.

Ohne Infrastruktur

Herakles braucht keine Rampe, keine Startkanone, kein Fahrzeug, keine Leitstelle, keine Kalibrierung.

Aus dem Rucksack, senkrecht vom Boden oder aus der Hand, in Sekunden einsatzbereit. Eine Person, ein System, ein Takeoff.

Kostenparität by Design

Kostenparität war bei uns eine Konstruktionsvorgabe. Sie stand am Anfang und hat jede Entscheidung danach mitbestimmt: keine exotische Sensorik, kein explosiver Sprengkopf, keine Sonderfertigung, sondern ein Antriebsstrang aus demselben Ökosystem, das die FPV-Bedrohung selbst hervorbringt.

Wer teurer abwehrt, als der Gegner angreift, verliert den Abnutzungskrieg.

TAUSEND ABFÄNGE VOR DEM ERSTEN.

Digitaler Zwilling, im Haus gebaut.

Unsere Simulation ist auf die Flugphysik von FPV-Quads zugeschnitten: Sie läuft mit demselben Regelungscode wie die Flughardware, ihre Physik ist an der realen Zelle vermessen, ihre Störgrößen sind aus echten Flugprotokollen gefittet. Vor jedem realen Testflug ist ein Interceptor dort bereits tausende Male geflogen.

Simulation: Abfanggeometrien gegen ein aktiv manövrierendes Ziel — gerechnet im digitalen Zwilling, gerendert aus der echten Trajektorie.

Abdeckung

Mit der Simulation modellieren wir tausende Engagement-Szenarien: unterschiedliche Anflugrichtungen, Ausweichmanöver und Sensorstörungen, deterministisch und über Nacht auswertbar. So lässt sich die Guidance verbessern und eingrenzen, woran ein Abfang scheitert.

Rücklauf aus dem Flug

Jeder reale Flug läuft zurück durch das Modell. Wo Modell und Realität auseinanderliegen, korrigieren wir das Modell — nicht die Erwartung. So wurden Defekte gefunden, bevor sie geflogen sind, und Fehlerbilder aus dem Flug im Modell reproduziert, bis die Ursache feststand. Vorhersagen aus der Simulation haben sich anschließend im Flug bestätigt.

Was sich ansammelt

Vermessene Physik, aus Flugdaten gefittete Störmodelle, reproduzierte Fehlerbilder: Das steht in keiner Stückliste und lässt sich nicht nachbauen. Es ist der Teil des Systems, der mit jedem Flug wächst.

INTERCEPTOR-ANATOMIE.

DREI-PHASEN-ABWEHR.

01
Detection

Die Detektion weckt den Interceptor aus der Bereitschaft und löst beim Operator einen Alarm aus.

02
Authorization & Launch

Operator-Authorization gated Takeoff. Nach Launch operiert das System autonom in der terminalen Phase. Disengage-Override jederzeit beim Operator.

03
Engagement

Vision-basierte Guidance mit onboard state estimation. Kinetische Kollision als Effektor-Mechanismus, kein Sprengkopf gegen Personen oder Infrastruktur.

VALIDATION STATUS.

Nachgewiesener vollautonomer Abfang agiler, EW-resistenter Drohnen.

Das Zielprofil

Glasfasergesteuerte 10-Zoll-FPVs nach ukrainischem Baustandard, mit simulierter Sprengladungs-Payload, ca. 15 m/s Cruising Speed, manuell geflogen, mit seitlichen Ausweichmanövern.

Engagement

Engagements bis ca. 80 m, erreichte relative Schließgeschwindigkeiten bis 30 m/s.

Autonomie an Bord

Nach der Freigabe durch den Operator laufen Zielverfolgung und Abfangkurs-Berechnung vollständig an Bord.

Sensorik

Ohne GPS, ohne Funkverbindung, ohne Tiefenschätzung — Kamera und IMU, sonst nichts.

Rücklauf

Reale Flugdaten fließen direkt in Simulation und Prüfstand zurück.

Mehrfach reproduziert und videodokumentiert. Unter NDA: das Protokoll jedes Abfangversuchs, die Zeitachse von Detektion bis Einschlag, Stückliste und Rohaufnahmen.

Fortgeschrittenes MVP-Stadium

Mehrfach validiert im relevanten Umfeld. Nächste Schritte: Wiederholung in großer Serie, Erprobung bei Nacht und Wetter, erhöhte visuelle Detektionsreichweite, Integration einer akustischen Frühdetektion über Partner oder Eigenentwicklung, Bestätigung durch Dritte.

Real-Hardware-Validated. Pre-Seed Round opens Q3 2026.

Engineering-Briefings unter NDA verfügbar.